Glossar

Hier finden Sie Erklärungen zu häufigen Fachbegriffen aus der Medienwelt:

Ajax

 

Ajax ist die Abkürzung für Asynchronous Javascript and XML. Webseiten, die die Ajax-Technologie benutzen, müssen nicht bei jeder Anfrage komplett neu übertragen werden. Stattdessen können nach Bedarf einzelne Teile der Webseite nachgeladen werden, wodurch sich interaktive Desktop-ähnliche Anwendungen realisieren lassen.

Applet

 

1. Ein in Java geschriebenes Programm, das in eine HTML -Seite integriert ist. Es funktioniert unabhängig von dem Betriebssystem , auf dem es ausgeführt wird. Ein Applet kann zum Beispiel verwendet werden, um Text in einem bestimmten Bereich abzurollen, um Animationen anzuzeigen oder auch um ganze Benutzeroberflächen zu implementieren.

2. Java-Programm für den Client ( Browser ), das auf einer HTML-seite eingefügt werden kann. Wird die entsprechende Seite von einem Java-fähigen Browser heruntergeladen, wird auch das Applet geladen und läuft innerhalb der Seite. Applets sind keine eigenständigen Programme (stand-alone); sie können nur mit einem Browser oder mit einem AppletViewer ausgeführt werden.

Application Server

 

Die wesentlichen Eigenschaften des Application Server sind die Integration und die Bereitstellung von Entwicklungs- und Programmierumgebungen, einer Laufzeitumgebung unter Berücksichtigung der gängigen Standards und die Unterstützung der bestehenden Anwendungen ( Legacy ) sowie die besondere Fokussierung auf die Internettechnologien. Application Server werden als Produkte angeboten und stellen Container für Komponenten, die die Business Logik enthalten zur Verfügung.

Attribut

 

Attribute sind Datenelemente oder Variablen einer Klasse bzw. Felder einer Tabellenzeile (z.B. in einer relationalen Datenbank ). Attribute halten den Zustand eines Objekts bzw. einer Tabellenzeile fest.

Authentisierung / Authentication

 

Die Authentisierung ist eine Sicherheitsueberpruefung, bei der ein Benutzer ein geschlossenes System (z. B. einen online-Dienst) nur mit einem Benutzernamen und einem Passwort oder einer digitalen Signatur betreten kann, die vom Sicherheitssystem erkannt werden, d.h. Prüfung der Echtheit eines Verschlüsselungszertifikats mittels einer digitalen Unterschrift einer unabhängigen Vertrauensinstanz (Trustcenter).

Ausschießen

 

Druckvorstufe (Montage): Das Ausschießen ist der Vorgang der Einteilung der einzelnen Seiten auf einem Film für die Druckformherstellung. Auf einem Druckbogen sind dann mehrere Seiten platziert. Die einzelnen gesetzten Seiten werden so in der Druckform geordnet, dass sie erst nach dem Falzen und Schneiden des Druckbogens die richtige Seitenreihenfolge ergeben.

Akzidenzen

 

Druckarbeiten wie zum Beispiel Prospekte und Anzeigen, die im Gegensatz zur Herstellung von Büchern und Zeitungen (Werkdrucke) eine Vielfalt an Schriftarten und Schriftgrößen umfassen.

Auflösung

 

Anzahl der darstellbaren Pixel auf einem Bildschirm oder sonstigem Gerät, sowie Anzahl der darstellbaren Linien oder Punkte auf einem Film oder einer Druckplatte. Das Auflösungsvermögen eines Reprofilms ist die Wiedergabefähigkeit feinster Linien pro mm einer Lichtempfindlichen Schicht.

Barcode

 

Ein gedruckter, horizontaler Streifen mit vertikalen Balken (bar) von unterschiedlicher Breite, die jeweils für Zahlen stehen. Barcodes werden eingesetzt, um in Industrie und Handel Produkte und Teile zu kennzeichnen, zu erkennen und in Verbindung mit einem Betriebsdaten Erfassungs System (BDE) den Teile-Aufenthaltsort zu registrieren. Barcodes werden mit Barcodereadern (Scanner) gelesen.

Belichten

 

Mittels eines Laserbelichters werden die gesetzten Seiten auf Platte, Film oder Papier übertragen.

Biegeprobe

 

Methode zur Bestimmung der Maschinenlaufrichtung von Papier.

BMEcat

 

BMEcat ist ein von den Einkäufern von Grossunternehmen getriebener Standard, der erstmals Ende 1999 veröffentlicht wurde. BMEcat ist der mit Abstand am weitesten verbreitete Austausch-Standard für elektronische Produktkataloge im deutschsprachigen Raum. Auch international wird BMEcat zunehmend im zwischenbetrieblichen e-Business eingesetzt.

Bogen

 

Papier von bestimmter Größe, z.B. DIN A 1. Fertiges Druckerzeugnis in Form des gefalzten und beschnittenen Bogens entsprechend dem Format.

Content Management

 

Organisation des Produktmanagement. Die Erfassung von Produktinformationen aus verschiedenen internen und externen Quellen, z.B. Produktabbildungen und -daten von Herstellern und Produktpreise aus dem ERP-System. Die Verwaltung und Bereicherung von Produktdaten, um daraus Produktangebote zu erstellen.

CMYK

 

Abkürzung für die Druckfarben im Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Yellow und Black. Beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Yellow würde man theoretisch die Farbe Schwarz erhalten. Es ergibt sich jedoch in der Praxis ein schmutziges Braun, so dass außer den drei Grundfarben die Farbe Schwarz als vierte Druckfarbe verwendet wird. CMYK ist ein genormtes Farbmodell in der Druckindustrie.

Cross Media

 

Aufbau und Strukturierung medienneutraler Daten- und Dokumentstrukturen, die die Mehrfachverwendung der bestehenden Daten in Print-, On- und Offlinemedien zum Ziel hat.

CRM

 

Customer Relationsship Management ist der Sammelbegriff für die Gestaltung und Verbesserung der Kommunikation zwischen Unternehmen und Endverbrauchern. Besonders bei automatisierter und standardisierte Kommunikation im e-Commerce und e-Business sind CRM-Prozesse wichtig, um den Informationsfluss und die Bearbeitungsalgorithmen auf dem neuesten Stand zu halten.

Database Publishing

 

Database-Publishing-Systeme basieren auf dem Prinzip, Inhalte unabhängig von Ausgabeformat und Medium in einer Datenbank zu verwalten. Die Daten werden in der Datenbank gepflegt und über Templates mit dem Zielmedium verknüpft. Layout-Dokumente können daraus automatisiert erstellt und jederzeit aktualisiert werden. (z.B. Websites, Kataloge, e-Kataloge, E-Mail, CD-ROM)

Digital Asset Management (Abkürzung DAM) ist die Speicherung und Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien, Textbausteine. Im medialen Bereich wird es teilweise auch als Media Asset Management (MAM) bezeichnet. Es gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.

Druckdichte

 

Das Verhältnis von druckenden zu nicht druckenden Stellen.

Desktop Publishing (DTP)

 

Desktop Publishing ist der Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines PC und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmäßig zu bearbeiten und für die Vervielfältigung vorzubereiten.

DTD

 

Eine DTD beschreibt den Satz an unterstützten Elementen, ihre Attribute sowie die Elemente eines Dokuments, die innerhalb anderer Elemente auftreten dürfen. Innerhalb einer DTD wird ein Element mit dem Schlüsselwort Element definiert. Die Elementdefinition legt fest, ob das Element andere Dokumente enthält und ob die Begin- und End-Tags optional sind oder nicht.

DTP

 

"DTP" (kurz für "desktop publishing", "Publizieren am Schreibtisch") ist die gängige Bezeichnung für das Erstellen von Druckpublikationen (Ganzseitendokumenten) mit einem Computer. DTP verlangt besonders leistungsfähige Computer mit entsprechender DTP-Software wie z.B. InDesign oder Quark XPress. Dabei ist vor allem die exakte Positionierung von Text, Grafiken und Bildern auf der Seite, also die Erzeugung des Layouts, die wichtigste Aufgabe des DTP.

Direct Marketing (DM)

 

Direktmarketing umfasst alle marktgerichteten Aktivitäten, die sich der direkten Kommunikation und/oder des Direktvertriebes bzw. des Versandhandels bedienen, um Zielgruppen in persönlicher Einzelansprache gezielt zu erreichen.

e-Business

 

Ist die kontinuierliche Optimierung des Wettbewerbsvorteils einer Organisation und ihrer Position innerhalb der Wertschöpfungskette durch die Anwendung digitaler Technologie und die Nutzung des Internet als primäres Kommunikations-Medium.

e-Commerce

 

Das ist das nicht mehr ganz neue Schlagwort, mit dem Internet und das Geldmachen verbunden werden. e-Commerce dreht sich also um alle Möglichkeiten, das Internet kommerziell zu nutzen. Das kann etwa ein Bestellwesen übers Internet sein. Für Firmen bieten sich diverse Möglichkeiten, einen Online-Shop im Internet zu errichten.

ERP

 

Enterprise Ressource Planning (Planung unternehmensinterner Ressourcen) ist der Begriff für die netzgestützte Planung und Herstellung der Lieferfähigkeit eines Unternehmens. Für die gesamte Produktionskette werden die notwendigen Kapazitäten, Zeiten, Kosten und Aufwandsdaten erhoben, um Aufträge und Angebote zu bearbeiten und die Abwicklung sicherzustellen.

Farbauszug

 

Ein Farbauszug gibt die Farbmischanteile einer Grundfarbe (Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz) in unterschiedlichen Rastertonwerten oder Strichelementen wieder. Es werden in der Repro vier Filme für die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (CMYK) zur Druckplattenherstellung erzeugt. Diese Farbauszüge wurden ursprünglich durch Farbauszugsfilter, heute aber im Computer, erzeugt.

Farblehre, Farbmetrik

 

Lehre von der Benennung und Ordnung der Farben.

1. Spektralfarben: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett.

2. Haupt-, Primär- oder Grundfarben: Gelb, Blau und Rot. Diese Farben können nicht durch Mischung hergestellt werden.

3. Komplementärfarben: die sich im Farbkreis gegenüber- liegenden Farben, z. B. Rot zu Grün, Gelb zu Violett, Blau zu Orange.

4. Misch- oder Sekundärfarben: alle Farben, die durch die Mischung aus den Grundfarben hergestellt werden können, z.B. Grün, Braun, Orange, Violett.

5. Druckfarben: Gelb, Magenta (Purpur), Cyan (Blau) und Schwarz

Flächendruck

 

Der Druck von größeren, vollen Flächen in allen Druckverfahren.

FTP

 

FTP (File Transfer Protocol) ist ein Dateiübertragungsprotokoll, der die Dateiübertragung via Internet regelt. Zur Datenübertragung wird das Programm FTP gestartet und eine Verbindung mit dem Zielrechner hergestellt, von dem Dateien via Internet herunter geladen werden. FTP ist eine Software, die das File-Transfer-Protokoll (FTP) unterstützt, um Dateien z.B. ins WWW zu laden oder sich auf bestimmten Server -Rechnern im Internet einzuwählen und von dort Dateien auf den eigenen Rechner zu übertragen ( Download ) oder eigene Dateien auf den Server-Rechner zu übertragen (Upload).

Außerdem werden über das FTP-Protokoll Befehle angeboten, die auf dem entfernten Rechner Operationen durchführen (Verzeichnisse anzeigen, wechseln, anlegen, löschen).

Grammatur

 

Das Gewicht eines Papierbogens im Ausmaß von 100 x 100 cm.

Grauskala

 

Streifenförmiger Körper aus Glas, Film oder Karton mit Graufeldern gleichmäßiger Schwärzungsabstufung zur Beurteilung und Messung der Tonwertübertragung bei fotographischen Aufnahmen und Kopien.

Graukeil

 

Aus Glas oder Film bestehender streifenförmiger Körper, dessen optische Dichte in Längsrichtung kontinuierlich zunimmt.

Greiferrand

 

Schmale Fläche an einer Kante von hergestellten Druckerzeugnissen die unbedruckt bleiben muß, weil der Greifer des Druckzylinders den Bogen an dieser Stelle festhält.

Heften

 

Ein Bindeverfahren in der Weiterverarbeitung bei dem gefalzte Bogen oder Einzelblätter durch Faden oder Draht zu einem Produkt verbunden werden.

HTML

 

HTML ist die Seitenbeschreibungssprache des WWW . Sie definiert und referenziert die logischen Komponenten innerhalb eines Dokumentes, wie Überschriften, Bilder, aber auch Links oder Videos. Ein WWW-Browser verarbeitet diese Befehle und zeigt die Ergebnisse in Form einer Webseite auf dem Bildschirm an. Alle Querverweise und Formatierungen werden durch HTML-Befehle im Text erzeugt. Diese Verweise dienen dazu, verschiedene Seiten beziehungsweise mehrere Dokumente miteinander zu verbinden. HTML Text wird innerhalb des WWWs über das HTTP-Protokoll übertragen. HTML entstand 1991 als "Fleißarbeit" einiger Wissenschaftler am Schweizer Kernforschungszentrum CERN. Die Weiterentwicklung wurde bald an das ehrenamtliche Gremium W3C (sprich: World Wide Web Consortium) übergeben. Eine maßgebliche Erweiterung brachte im Mai 1996 HTML 3.2. Unter anderem wurde die Verwendung von Tabellen integriert. Seit Januar 1998 gibt es HTML 4.0. In den ersten Jahren führten die Hersteller Netscape und Microsoft eigenmächtig Erweiterungen des HTML-Standards ein. HTML wird mit zunehmender Komplexität des Web-Designs immer mehr durch erweiterte Formen ergänzt (z.B. XHTML , XML ).

Laufrichtung

 

Beim Papier ist die Faserrichtung durch die Erzeugung auf der Papiermaschine vorgegeben, deshalb spielt die Laufrichtung des Papiers bei Formaten eine große Rolle, da der Drucker je nach Druck- und Endverwendung bestimmte Laufrichtungen benötigt.

Moiré

 

Störendes, regelmäßiges Muster in Bildern, die durch Rasterpunkte wiedergegeben werden.

Multi Channel Management

 

Mit Multi-Channel Management bezeichnet man das integrierte Management der Vertriebskanäle eines Unternehmens mit dem Ziel der Maximierung des Unternehmensgewinns. Kanäle sind u.a. e-Mail, Internetauftritt, Call Center, Postweg und Fax.

MySQL

 

Eine relationale Datenbank der schwedischen Firma MySQL AB. MySQL ist als Open-Source-Software für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bietet damit die Grundlage vieler Webauftritte.

Offsetdruck

 

Ein fotolithografisches Flachdruckverfahren. Offsetdruck ist das wichtigste Flachdruckverfahren. Typisch für den Offsetdruck ist die Seitenrichtigkeit von Druckform und fertigem Druckbild im Gegensatz zu der Seitenverkehrung der klassischen druckgrafischen Verfahren.

Opazität

 

Lichtundurchlässigkeit durch hohe Reflexion auffallender Lichtstrahlen.

Open Source

 

Software, welche im Quellcode vorliegt und ohne Lizenzgebühren eingesetzt werden kann, wird als Open Source Software bezeichnet. Die wohl bekannteste Open Source Software ist das freie Betriebssystem Linux. Open Source ist heute so weit ausgereift, dass sie eine sinnvolle Alternative zu den kommerziellen Produkten darstellen.

PDF

 

Portable Document Format. Format von Adobe, das gestattet, ein Dokument unter Beibehaltung seines Layouts auf unterschiedlichen Systemen zu verteilen (.pdf).

Personalisierung

 

Mehrwertiges Kundenbindungsinstrument, bei dem in der Regel informationelle Vorteile durch individuelle Anpassung von Angeboten und Informationen auf der Basis eines persönlichen Nutzerprofils versprochen werden. Kann auch zur Aufwandsminimierung für den Kunden führen.

Pflichtenheft

 

Die detaillierte schriftliche Erfassung eines Projektes wird als Pflichtenheft bezeichnet. Es beinhaltet eine umfassende Leistungsbeschreibung des geplanten Projektes, einen Zeitplan für die Umsetzung und einen Kostenrahmen.

PHP

 

Personal Home Page. Fortgeschrittene Skriptsprache für die Erstellung dynamischer Websites.

PIM

 

PIM (Product Information Management) System ist ein Datenbanksystem, das produktbezogene Informationen eines Unternehmens zentralisieren, managen, synchronisieren, anreichern und den verschiedensten Medien und Systemen zur Verfügung stellen kann. Ähnlich wie ERP-Systeme nehmen sie einen elementaren Stellenwert in großen Unternehmen ein, wen es um die Kunden orientierte Produktkommunikation und damit verbundene Marketing Services geht.

Pixel

 

Bildelement. Kleinste Einheit (Punkt) eines auf dem Bildschirm angezeigten Bilds. Die Qualität eines Bilds ist von der Anzahl der Pixel pro Zoll abhängig, aus denen das Bild aufgebaut ist.

Profiling

 

Sammeln von Daten über die Gewohnheiten von Besuchern mit dem Ziel, ein Kundenprofil anzulegen und dieses zu Marketingzwecken zu nutzen.

PostScript (PS)

 

PS (PostScript) bezeichnet eine Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe, mit der sich grafische Geräte (z.B. Drucker, Belichter, Bildschirme, Plotter) ansteuern lassen. Mit dieser Sprache können beliebige Darstellungen erzeugt werden; außerdem ist es möglich, nicht nur einzelne Bildpunkte, sondern auch Objekte zu definieren und auszugeben.

RGB

 

Abkürzung für: Rot, Gelb und Blau. Rot, Gelb und Blau sind die Grundfarben für das RGB-Farbsystem der additiven Farbmischung, wie sie zum Beispiel bei Bildschirmen verwendet wird. D.h. alle darstellbaren Farben auf einem Bildschirm werden aus den drei Grundfarben additiv gemischt. Liegen alle drei Grundfarben in den selben Anteilen zu 100% vor, dann entsteht die Farbe Weiß.

Rillen

 

Arbeitsschritt der Weiterverarbeitung, wobei durch Rilllinien oder Rillrollen linienförmige Vertiefungen in Papier, Karton oder Pappe eingedrückt werden. Der Werkstoff wird nur verdrängt und dabei verdichtet. Das Rillen verhindert das Platzen oder Brechen des Werkstoffes beim Umlegen oder Aufschlagen.

Schmutztitel

 

Dem Haupttitel vorangestellter, Titel eines Werkes, auf der Vorderseite des ersten Blattes eines Buches.

Schneiden

 

Arbeitsschritt in der Endfertigung einer Drucksache. Nach dem Auflagendruck kommen die überschnittenen Bögen als Stapel zur Weiterverarbeitung. Bevor sie dort bearbeitet werden können (Falzen, Zusammentragen, Heften,...) müssen die Druckbögen noch zugeschnitten werden.

SGML

 

Standard Generalised Markup Language. Sprache zur Beschreibung der Struktur eines Dokuments. HTML und XML wurden von SGML abgeleitet.

SGML ist die "Mutter" aller bisherigen Auszeichnungssprachen im Web. Bereits 1986 als Standard etabliert und zur ISO-Norm erhoben. Ziel dieser Sprachdefinition ist es, die logische Struktur von Textdokumenten abbilden zu können. SGML trennt die Informationsdaten von deren Repräsentation.

Single Source Prinzip

 

Durch ein plattformübergreifendes Datenhaltungsformat, wie SGML- und/oder XML , ist es durch verschiedene Layout-Vorlagen möglich, für unterschiedliche Zielformate und unterschiedliche Zielgruppen zu operieren. Aus einer Quelle wird für verschiedene Zielgruppen und Zielformate (linearer Text, Hypertext...) eine aktuelle Informationsmenge zusammengesetzt. Dies hat den Vorteil, dass unterschiedliche Varianten und Versionen einfach verwaltet und beliebige Fremdsprachenpublikationen problemlos organisiert werden können. Eine konsistente Datenmenge - sprich Information - über das Produkt ist immer aktuell und nicht redundant; d.h., neu zu generierende Dokumentationen sind stets auf dem aktuellen Stand. Darüber hinaus können durch diese Vorgehensweise Kostensenkungspotentiale wirksam genutzt werden.

SQL

 

Täuscht der lokalen Station vor, dass eine Gegenstation existiert Sprache zur Abfrage und Manipulation relationaler Datenbanken . SQL wurde in den 70er Jahren von IBM entwickelt und ist seit 1987 ISO-Standard. Die letzte Erweiterung des Standards ist von 1992 und nennt sich SQL2. SQL ist eine mengenorientierte, nicht-prozedurale Sprache, allerdings keine eigenständige Programmiersprache. Um SQL-Befehle in Datenzugriffsmethoden umzusetzen ist ein Interpreter nötig. Dafür wurden Schnittstellen wie ODBC , die BDE oder JDBC und Embedded SQL (E/SQL ) entwickelt.

SQL (Structured Query Language) bezeichnet eine Datendefinitions- und -manipulationssprache eines relationalen Datenbanksystems. Gängige Begriffe sind dabei: SELECT, FROM, WHERE, AND u.a., mit denen neue Tabellen erzeugt und das gewünschte Ergebnis extrahiert werden kann.

Stanzen

 

Arbeitsschritt der Weiterverarbeitung, wo mittels Stanzmesser oder Stanzformen unregelmäßige Formen aus der fertigen Drucksache ausgeschnitten werden.

Supply Chain Management (SCM)

 

Supply Chain Management (Management der Wertschöpfungskette) ist die komplette, netzbasierte Abbildung und Bearbeitung der fragmentierten und nicht koordinierten Teilprozesse innerhalb der Lieferkette zwischen Lieferanten, Herstellern, Kunden und Logistikdienstleistern. So soll der gesamte Geschäftsprozess optimiert und aufeinander abgestimmt werden. Dabei greifen Bestellung, Auftragsbearbeitung Planung, Report, Lieferung, Zahlungsprozesse ineinander - diese Prozesse werden im SCM mit einer einheitlichen Software vernetzt.

Systemintegration

 

Unter Systemintegration versteht man die technische Verbindung verschiedener Systemwelten (Hard- und/oder Software unterschiedlicher Herkunft) eines Unternehmens. Ziel ist es, stabile, sichere und hochverfügbare Systemlandschaften zur optimalen Nutzung aller verfügbaren Ressourcen zu schaffen.

Schöndruck

 

Erstmaliges Bedrucken des Bedruckstoffes bei einem zweiseitigem Druck.

Template

 

Als Template werden einerseits Seiten-Templates verstanden, die steuern, wie eine Seite automatisiert gestaltet werden soll. Andererseits steuern Templates auch, wie Produktinformationen innerhalb der Seiten dargestellt werden, beispielsweise welche Texte und Bilder platziert, welche Informationen als Tabelle dargestellt werden soll.

TrueType

 

Vektor-Schriftarttypen von Apple und Microsoft. Die Zeichengröße lässt sich ohne Qualitätsverlust anpassen.

UMTS

 

Die Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System bezeichnet eine völlig neue Mobilfunktechnik. Während die bisherigen Technologien wie GSM 900/1800 für Sprache konzipiert sind, schafft UMTS großzügige Datenübertragungskapazitäten (bis zu 2000 kbit/s) für mobile Multimediaanwendungen. Dadurch sind UMTS-Handys nicht nur zum Sprechen geeignet sondern stellen zugleich ein multimediales Terminal dar, das einen äußerst schnellen Zugang zum Internet und zu einer Vielzahl weiterer Dienste und Applikationen erlaubt. Es ermöglicht die schnelle Datenübertragung bis zwei Megabit pro Sekunde im stationären und bis 384 KBit/sec im mobilen Einsatz.

Unicode

 

Ein Zeichensatz-Standard aus 16-Bit-Zeichen, der 1988 bis 1991 vom UnicodeConsortium entwickelt wurde. Unicode verwendet für die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen. Dies ist notwendig, da der aus 8-Bit-Zeichen bestehende ASCII -Code noch nicht einmal alle möglichen Buchstaben und Zeichen mit zusätzlichen Kennzeichen (wie die Umlaute) des lateinischen Alphabets darstellen kann. Es wurden bereits etwa 39000 der 65536 möglichen Unicode-Zeichencodes zugewiesen.

Widerdruck

 

Bedrucken der zweiten Seite des Bedruckstoffes bei zweiseitigem Druck.

Web 2.0

 

Oberbegriff für eine neue Generation von Internetangeboten, die nicht zentral erstellt werden, sondern dezentral von den Nutzern selbst - etwa in Form von Communities. Ebay wird häufig als erstes Web-2.0-Angebot bezeichnet.

Workflow

 

Strukturierter Arbeitsprozess, bei dem die einzelnen Aktivitäten, die Reihenfolge ihrer Bearbeitung, die beteiligten Personen und die Art der verwendeten technischen Hilfsmittel definiert sind. Aktivitäten sind die kleinsten Einheiten zur Erledigung einer Aufgabe innerhalb einer Prozesskette.

Workflows werden softwaretechnisch durch Workflow Management Systeme unterstützt. Diese Vorgangssteuerungssysteme sind eine neue Art von Anwendungen, die den Anwender aktiv in seiner Arbeitsabwicklung unterstützen, indem sie regelbasiert die Aktivitäten innerhalb der Prozesskette steuert.

WYSIWYG

 

What You See Is What You Get (Sie erhalten, was Sie auf dem Bildschirm sehen). In eine Software eingebettete grafische Benutzeroberfläche

XML

 

Die eXtensible Markup Language ist eine standardisierte Auszeichnungssprache zur strukturierten Beschreibung von Informationen in Dokumenten (z. B. Geschäftsdokumente). XML ist nahe mit HTML verwandt. Beide Sprachen haben einen gemeinsamen Urahnen: SGML . Structured Generalized Markup Language wurde für die Archivierung von Texten entwickelt. Sie ist aber sehr kompliziert, so dass sich die einfacheren Ableger HTML für das Internet und XML für die Textarchivierung durchsetzen. XML ist nicht der Nachfolger von HTML , wie oft zu lesen ist. Beide Sprachen verfolgen unterschiedliche Ziele und ergänzen sich.